3 Tipps für Immobilienverschenker

Maria Lengemann

21. Dezember 2015

Fehlt Ihnen kurz vor Weihnachten noch das passende Geschenk? Wie wäre es mit einer Immobilie für die Liebsten? Damit bei diesem besonderen Geschenk nichts schief geht, möchten wir Ihnen 3 wichtige Tipps mit auf den Weg geben.

1. Zusätzliche Kosten nicht außer Acht lassen

Selbst wenn Sie Ihre eigene Immobilie verschenken, für die keine weiteren Ausgaben anstehen, sollten Sie dennoch nicht vergessen, dass
  • eine Schenkung durch einen Notar beurkundet werden,
  • eine Änderung im Grundbuch erfolgen und
  • eventuell eine Schenkungssteuer anfällt.
Letzteres hängt maßgeblich vom Wert Ihrer Immobilie ab. Wie Sie bei Schenkungen ganz legal Steuern sparen können, haben wir Ihnen in diesem Ratgeber zusammengefasst.

2. Nießbrauchsrecht eintragen lassen

Wenn Sie eine Immobilie verschenken wollen, die Sie noch eine Weile selbst bewohnen wollen, sollten Sie ein Nießbrauchsrecht im Grundbuch eintragen lassen. Alternativ können Sie auch ein Wohnrecht schriftlich vereinbaren, doch dies berechtigt Sie nicht zur Erzielung von Mieteinkünften mit dem Objekt.

3. Vereinbaren Sie eine Rückfallklausel

Um die verschenkte Immobilie vor dem Weiterverkauf oder einer Zwangsversteigerung zu schützen, können Sie als Schenkender eine Rückfallklausel vereinbaren. Diese sollte allerdings unbedingt notariell bekundet werden, um Ihre Ansprüche problemlos durchsetzen zu können. Tipp! Sollten Sie die Immobilie an Ihre Kinder oder Enkel verschenken wollen, diese aber vor Ihnen ableben, fallen derzeit keine Steuern an.