Die Folgen des US-Votums für die Immobilienbranche sind noch ungewiss

29. August 2017

Nach der Wahl Trumps zum 45. Präsidenten der USA sehen Experten sowohl Chancen als auch Risiken für die Immobilienbranche.

Für den Fall, dass die Weltwirtschaft aufgrund von Unsicherheiten an Schwung verlieren sollte, kann dies laut Experten durchaus Negativfolgen im Bereich der Gewerbeimmobilien-Mieten haben. Jedoch wäre dies eher in Mexiko und asiatischen Ländern der Fall und in Deutschland weniger stark ausgeprägt. An den Börsen gab es weniger heftige Kursausschläge als nach dem britischen Brexit-Votum im Juni, was zunächst als ein beruhigendes Zeichen gesehen werden kann. Es besteht die Möglichkeit, dass die Immobilienwirtschaft wenigstens kurzfristig von einer allgemeinen Verunsicherung profitieren könnte, da Investoren in Anlagen investieren, die im Vergleich als sicherer gelten, wie eben Immobilien. Auf der anderen Seite könnte eine Einschränkung des Freihandels - falls Trump seine Pläne umsetzt - auch zur Folge haben, dass in der Exportnation Deutschland Arbeitsplätze gefährdet sein könnten, da etwa 1,5 Mio. Jobs vom Handel mit den USA abhängig sind. Dieses könnte wiederum schwerwiegende Auswirkungen für die deutsche Immobilienwirtschaft haben. Es gibt aber auch positivere Expertenstimmen, die vor allem Chancen wittern und die USA weiterhin als das wichtigste Ziel von Immobilieninvestments betrachten. Fazit: Die Zeit wird es zeigen.