Experten befürchten nun doch eine Spekulationsblase

14. Dezember 2015

Wie wir bereits mehrfach in den letzten Wochen berichteten, steigen die Preise für Immobilien weiter, wodurch die Sorge von Experten vor einer Spekulationsblase wieder größer wird.

Die Preise steigen in Kommunen mit geringer Eigentumsquote

Seit Monaten steigen die Immobilienpreise in Metropolen wie
  • Berlin,
  • Hamburg,
  • Düsseldorf,
  • München,
  • Frankfurt,
  • Köln und
  • Stuttgart,
doch nun kommen auch immer mehr Großstädte und Kommunen wie Freiburg hinzu, die bislang weniger durch eine starke Eigentumsquote auffielen. Bislang gehen Experten wie Konstantin Kholodilin, Experte für Immobilien des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) nicht von einer flächendeckenden Spekulationsblase aus, aber das plötzlich gestiegene Kreditvolumen aufgrund der günstigen Zinsen, ist zumindest ein Indiz für eine problematische Entwicklung auf dem gesamten Immobilienmarkt. Bislang beschränkt sich die Gefahr einer Spekulationsblase allerdings auf
  • 28 Städte bei Neubauwohnungen und
  • 9 bei Bestandswohnungen.
Hinweis: Experten vermuten dann eine Spekulationsblase, wenn Immobilienpreise und Mieten nicht gleichmäßig ansteigen, sondern zunächst nur eins von beiden explosionsartig teurer wird. In diesem Fall steigen die Kaufpreise, während die Mieten zurzeit nur langsam steigen.

Mietpreisbremse schafft keine Abhilfe

Beim Inkrafttreten der Mietpreisbremse hatten Befürworter gehofft, dass sich die Gesamtsituation auf dem Immobilienmarkt wieder beruhigt - doch durch eine Verlangsamung des Mietpreisanstiegs steigt die Differenz zwischen Kauf- und Mietpreisen, was die Gefahr einer Spekulationsblase noch vergrößert.