Gute Rendite für Vermieter - hier ist sie noch möglich

20. Mai 2015

Der Immobilienmarkt gilt gerade in Zeiten der Euro-Krise sowie der Nullzinsen heute noch als eine der wenigen sicheren Anlagemöglichkeiten, bei denen Anleger auch etwas verdienen können. Der Gewinn für Vermieter zeigt sich jedoch langsam aber sicher immer geringer. Wer dennoch investieren möchte, sollte genau wissen, wo er das tut. Gerade Neuvermieter geben an, dass die Gewinne aus den Immobilien heute so gering wie nie sind. Die geringen Renditen sorgen dafür, dass die Immobilien als Anlagemöglichkeit an Attraktivität verlieren. Dabei ist das gar nicht notwendig. Tatsächlich reiht es aus zu wissen, wo investiert werden muss, damit man auch als Vermieter noch einen guten Gewinn machen kann. Die Hauptstadt Berlin ist einer der beliebtesten Orte für die Investition in Immobilien. Arm aber sexy gilt hier zumindest auf dem Immobilienmarkt schon lange nicht mehr. Anlegern werden die Wohnungen vor allem im Herzen der Stadt und in den Randgebieten angepriesen und zwar nicht nur als eine sichere sondern vor allem auch als eine rentable Anlage. Das Interesse an den Anlagen ist groß und die Nachfrage regelt ja bekanntlich den Preis. So steigen die Kosten für den Kauf von Eigentum in Berlin rasant an – deutlich schneller, als die Mieten erhöht werden können. Aber die Mieten sind es, die für eine gute Rendite sorgen. Wer viel investiert und viel herausbekommen möchte, der kann Probleme bekommen. Berlin ist also als einer der Orte anzusehen, wo für die Vermieter kein großer Gewinn derzeit zu erwarten ist.

Wo gibt es gute Renditen?

Investoren stellen sich jetzt natürlich die Frage, wo wenn nicht in den Großstädten gibt es noch gute Renditen? Bruttorenditen in Höhe von fünf oder sogar sechs Prozent müssen kein Traum sein. Tatsächlich können sie in Deutschland durchaus noch eingefahren werden. Allerdings müssen sich Anleger für solch einen Gewinn vielleicht auch von dem Wunsch lösen, unbedingt ihr Geld in den großen Städten investieren zu wollen. Längst sind die Anleger von den großen Städten wie München und Berlin weg und sehen sich in anderen Städten um, die für sie attraktiv werden können. Statt Berlin steht nun Lübeck auf dem Plan. Statt nach München gehen Anleger nun lieber nach Augsburg. Die Investition in eine Wohnung, die in einer Stadt oder zumindest am Rand einer Großstadt liegt, beinhaltet natürlich ein recht geringes Risiko, wenn das Umfeld stimmt. Vor allem Studenten und Berufstätige suchen sich ihre Mietwohnungen gerne zentrumsnah. Die Rendite ist hier also durchaus relativ sicher – wenn auch nicht mehr so hoch wie vielleicht gewünscht. Dies gilt aber auch nicht für alle Städte. Der Trend, in Städten wie Magdeburg oder Bremerhaven zu investieren, nimmt zu. Renditen von zehn und mehr Prozent locken. Derzeit gehen die Wohnungen hier gut weg – wie die Entwicklung auf dem Markt ist, kann aber niemand sagen. Mut zur Lücke kann dafür für deutlich höhere Renditen sorgen. Das zeigt ein Blick auf das Land. Anleger, die bereit sind auf dem Land zu investieren, können hier Renditen von über zehn Prozent erhalten. Der Grund dafür: Die Kosten für Immobilien auf dem Land stagnieren oder fallen sogar. Die Mieten, die hier genommen werden können, bleiben jedoch relativ konstant. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass eine Vermietung der Immobilie schwierig werden kann und dann der Verkauf mit möglichen Verlusten der einzige Ausweg bleibt. Aber auch hier heißt es: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.