Immobilienboom: Mehrfamilienhäuser sind bei Investoren sehr begehrt

7. Juli 2017

Auf dem Immobilienmarkt tut sich was und im Mittelpunkt des Immobilienbooms stehen Mehrfamilienhäuser. Dank des aktuellen Niedrigzins steigt die Nachfrage, sowohl in den Großstädten als auch in Kleinstädten und auf dem Land. So wurden im Jahr 2016 beim Immobilienhandel mehr als 210 Milliarden Euro ausgegeben.

Mehrfamilienhäuser sind gefragt

Mehrfamilienhäuser machen einen großen Teil der 210 Milliarden Euro aus, die beim Verkauf und Kauf von Immobilien erzielt wurden. Denn laut den aktuellsten Zahlen wurde per Baufinanzierung und auch als Kapitalanlage am stärksten in Mehrfamilienhäuser investiert. Ein Grund hierfür sei, dass die Baulandpreise in den Städten einen ungewohnten Anstieg verzeichnen. So haben Investoren ein größeres Interesse, Mehrfamilienhäuser zu bauen. Das sind die Erkenntnisse des Arbeitskreises der Güterausschüsse, der die Kaufverträge untersucht hat.

Zinsentwicklung steuert Investitionsverhalten

Auch wenn die Zinsen wieder etwas steigen, so wird dennoch nicht mit einem Nachfragerückgang gerechnet. Die Experten des Arbeitskreises haben außerdem beobachtet, dass Investoren geringere Renditen in Kauf nehmen und in Häuser investieren, trotz geringerer Mieteinnahmen. Wichtig sei es vor allem, das Geld dauerhaft mit einer sicheren Rendite anzulegen, denn Investoren fänden auf den Finanzmärkten nur noch selten einträgliche Renditen, was auf die Niedrigzinsen zurückzuführen sei.

Kein Ende des Booms in Sicht

Dank der Niedrigzinsen sei erst mal nicht mit einem Rückgang des Investitionsvolumens zu rechnen, so lautet die Schlussfolgerung des Arbeitskreises der Güterausschüsse. So wird in den Städten und ländlichen Regionen weiterhin eine stabile Entwicklung erwartet.