WG-Zimmer sind in manchen Städten günstiger geworden

7. September 2020

Im Vergleich zum Sommersemester sind die Standardpreise für unmöblierte WG-Zimmer in manchen deutschen Städten um über 5 % günstiger geworden. In den Top 3 der teuersten Universitätsstädten wurde jedoch keine Reduzierung der Miete verzeichnet.

In den größeren deutschen Universitätsstädten liegen die Preise für ein unmöbliertes WG-Zimmer nach Angaben von empirica im Durchschnitt bei 395 Euro. Empirica hatte dafür vor Beginn des Wintersemesters 2002 über 100.000 inserierte Mieten analysiert. Bei dieser Untersuchung lag der Schwerpunkt auf unmöblierte WG-Zimmer, die zwischen 10 und 30 Quadratmeter groß sind.

Die Top 3 der teuersten Städte

Wer in München nach einem WG-Zimmer sucht, der muss im Vergleich zu den anderen deutschen Städten am meisten auf den Tisch legen. 650 Euro kostet durchschnittlich ein WG-Zimmer in München. Dieser Preis ist jedoch gegenüber dem Sommersemester stabil geblieben. Einen geringen Preisanstieg gab es in Frankfurt am Main. Dort lag die Miete im Sommersemester bei 500 Euro, während es derzeit 520 Euro sind. Die Stadt mit den drittteuersten Mieten für WG-Zimmer in Deutschland ist Stuttgart, dort liegen die Preise unverändert bei 500 Euro.

5 % günstigere Mieten

Verglichen mit dem Wintersemester 2015 gab es bundesweit bei den Mieten ein durchschnittliches Plus von 18 %. Doch in manchen Städten sind die Mietpreise gegenüber dem Sommersemester um über 5 % gesunken, wie in Koblenz, Saarbrücken, Lübeck, Tübingen, Halle und Ingolstadt.